Lange Zeit werden wir nun schon vor den Risiken des modernen ‘Wegwerf-Lebensstils” gewarnt. Alles gibt es in ‘einweg Form’ und wiederverwendbaren Optionen galten als out. Warum ein Produkt wiederverwenden, wenn wir jedes mal etwas Neues nutzen können? Neu ist doch auf jeden Fall besser als alt. So zumindest, bekommen wir es von klein auf durch Werbung eingebläut.

Zu dieser Kultur des Wegwerfens, trägt auch der stressige Alltag bei. Alles muss schnell gehen und am besten to-go sein. Da wir in den seltensten Fällen unser eigenes Geschirr und Besteck in der Tasche mit uns tragen, greifen wir auch hier natürlich zur Plastikoption.

Seien wir mal ehrlich – sehen die einzeln verpackten Kokosnüsse oder Wassermelonen Stücke nicht einfach auch ansprechender aus? Dir ist es doch sicher lieber, wenn dein Essen noch nicht von 1000 anderen Händen berührt wurde, oder?

Was wir mit dieser Einstellung allerdings anrichten, sollten wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen. Müllberge verpesten das Meer, Plastikabfall verschmutzt das Land und giftige Dämpfe stören unsere schützende Ozonschicht.

Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der schlimmsten Auswirkungen unseres Verpackungswahns:

Auswirkungen

Plastik und andere Verpackungsabfälle füllen unsere Ozeane. Und das ist nicht nur so dahin gesagt! Wie du sicherlich schon gehört hast, kann Plastik nicht so leicht abgebaut werden. Jede Plastikverpackung die also einmal produziert wurde, ist für mindestens 1000 Jahre auf unserem wunderbaren Planeten zu finden.

Wenn du also vor 20 Jahren dein erstes Mars gegessen hast, dann gibt es das Mars schon lange nicht mehr. Die Verpackung ist allerdings ist immer noch da. Und jetzt überleg mal wie viele Mars-Bars du in deinem ganzen Leben gegessen hast hast? Laut der Webseite plasticoceans.org, werden jährlich mehr als 500 Milliarden Plastik Flaschen von uns genutzt. Das ist übrigens nicht etwa der gesamte Plastikmüll, dass sind nur die Flaschen!

Bei Plastiksäcken, ist es sogar noch schlimmer, denn hier sprechen wir von 1 Trillion entsorgter Plastikbeutel. In vielen Teilen der Welt, werden Abfälle noch verbrannt. Leider finden sich unter diesen Abfällen sich oft auch Plastik und andere umweltschädigende Verpackungsmaterialien. Was passiert also wenn man diese Materialien verbrennt, die die Umwelt schädigen?

Richtig! Giftige Gase werden freigesetzt, die nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für uns sind. Das Giftgas wird eingeatmet und du kannst ernsthaft krank werden. Ebenso schädigen viele dieser Gase ebenfalls die Ozonschicht, die wiederum dich und alles andere Leben auf dem Planeten schützt.

Globale Erwärmung ist mittlerweile so ziemlich jedem ein Begriff und dank der Medien ein ernst zunehmendes Thema geworden. Natürlich ist der Müll nicht alleine daran schuld, dennoch zählt er zu den schädlichsten Faktoren. Die Abfallsituation hat sich zu einem Teufelskreis entwickelt und obwohl der von uns produzierte Verpackungsmüll bereits jetzt schon viel zu belastend für unseren Planeten ist, produzieren wir ihn munter weiter.

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Bewegungen dagegen

Wenn wir unseren Planeten und das Leben darauf bewahren wollen, ist also Nachhaltigkeit etwas worauf wir großen Wert legen sollten.

Auf unserem veganen Blog berichten wir in auch schon in einem Artikel über das ‘zero waste’ Movement.  Wenn du wissen möchtest, wie du am besten anfangen kannst, bewusster zu leben und weniger Müll zu produzieren, dann schau doch einfach mal dort vorbei. 🙂

Glücklicherweise gibt es viele Bewegungen, die sich gegen die Verschmutzung durch unnötige Verpackungsabfälle engagieren. Unter anderem die Startup-Crowdfunding Seite  startnext.com, die unter startnext.de/packdichaus auf Projekte wie beispielsweise die ‘Cleanup Tour 2019’, Marken wie Soulbottles und Supermärkte wie ‘Unverpackt’ aufmerksam macht.  

Selbstverständlich finden sich auch viele Organisationen auf den Plattformen der sozialen Medien. Hashtags wie #packdichaus und #unverpackt, werden bereits von zahlreichen  Instagram Usern genutzt, um auf unnötig verpackte Produkte in Supermärkten etc. aufmerksam zu machen. So sollen die Massen und auch Unternehmen selbst darauf aufmerksam gemacht werden, dass man der Umwelt, uns und unseren nachfolgenden Generationen mit plastikfreien Verpackungen einen riesen Gefallen tun würde. 

Solche Initiativen und vor allem nachhaltige, umweltbewusste Marken sowie vegane Blogs, können so tatsächlich einen riesigen Unterschied bewirken.  Grosse Influencer wie @annelinawaller, haben sich bereits der Bewegung angeschlossen und unterstützen diese tatkräftig.

Wenn auch du dich engagieren möchtest, kannst du ganz einfach mitmachen! Unter diesem Bild erklärt die Annelina genau wie es geht. Auch dieses Video erklärt, wie du einfach und schnell nachhaltiger leben kann.

Fazit

Plastik und andere schwer kompostierbare Verpackungsabfälle verschmutzen unsere Umwelt. Diese Verschmutzung hat bereits viel Schaden angerichtet und lässt sich nicht so schnell und einfach rückgängig machen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, könnte das Problem viel schneller gelöst werden. Viele Unternehmen und Konzerne, die durch ihre Teilnahme an der Bewegung vieles beeinflussen könnten, sind allerdings noch nicht so weit. Darum ist es umso schöner zu wissen, dass du auf jeden Fall einen Teil dazu beitragen kannst, wenn dir genauso wie uns eine saubere und vor allem plastikfreie Umwelt wichtig ist. Also, springe auch du mit uns auf den #unverpackt Zug auf und #packdichaus! 🙂 

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Mit Koffein im Blut schreibt es sich doch gleich viel besser.  

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