In unserer Welt wird Umweltschutz immer wichtiger und wenn Du denkst, dass Dein Beitrag wenig Einfluss auf das Weltgeschehen haben kann, dann täuscht Du Dich gewaltig. Jeder von uns kann und sollte seinen Teil zum Schutz unseres wunderschönen Planeten beitragen.

Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Wenn Du versuchst, alles auf einmal in Deinen Alltag zu implementieren, dann stehen die Chancen oft schlecht, dass Du dabei bleibst.

Am besten konzentrierst Du Dich zuerst einmal auf die Möglichkeiten, die sich leicht in Deinen Tag einbauen lassen. Überlege zum Beispiel, wo Du am meisten Abfall produzierst und versuche in diesen Bereichen einzusparen.

Kaufst Du zum Beispiel jeden Morgen in der Bäckerei einen Kaffee zum mitnehmen?

Sicherlich findest Du den Kaffee auch oft überteuert und der überflüssige Plastikdeckel stört Dich auch? In diesem Fall kannst Du Dir einfach einen verschließbaren Kaffeebecher von zu Hause mitbringen oder den Kaffee direkt zu Hause aufbrühen. Das spart Geld und hilft Deiner Umwelt.

Nun kommen wir direkt auch mal zu den Plastikflaschen, die eines der am häufigsten vorherrschenden Gegenstände auf Mülldeponien sind. In Deutschland können diese natürlich oft recycelt werden. Es gibt aber auch außnahmen, wo dies leider nicht der Fall ist.

Wusstest Du, dass Plastikflaschen im Alltag am einfachsten zu ersetzen wären? Warum nicht zum Beispiel Leitungswasser in Edelstahl- oder BPA-freien Trinkflaschen abfüllen? Dadurch sparst Du nicht nur Geld, sondern Du verursachst auch weniger Müll.

Das Konzept, weniger Müll durch Plastik zu produzieren wird nun auch in den Medien immer präsenter und sicher hast Du schon von verpackungsfreien Läden gehört, die mittlerweile schon in fast jeder größeren Stadt zu finden sind.

Hier kannst Du Deine eigenen Glasbehälter mitbringen und die Lebensmittel komplett ohne Plastikverpackung kaufen. Übrigens, die meisten Läden bieten auch Behälter zum mieten an, falls Du keine eigenen Glasbehälter besitzt.

Die Lebensmittel im Laden werden unterschiedlich aufbewahrt. Gemüse und Obst werden in Holzkisten angeboten, Mehl und Zucker in Säcken oder Boxen. Sogenannte Gravity-Bins erlauben das entnehmen der gewünschten Produkte für den Konsumenten und dass alles unter der Wahrung der geltenden Hygienevorschriften. Durch verschließbare Öffnungen lässt sich das gewünschte Produkt durch einen Portionierer in Behälter abfüllen.

Da wir bereits von Verpackung sprechen – Aluminium ist ebenfalls sehr einfach aus dem Haushalt zu verbannen. Man kann es nämlich sehr gut durch Waxtücher ersetzen, welche immer wieder verwendet werden können.

Übrigens auch hier sparst Du Geld!  Wusstest Du, dass ein Mensch in zehn Jahren ca. 40 Zahnbürsten in die Mülltonne wirft? Da wir unsere Zahnbürsten im Schnitt alle 3 Monate wechseln und somit Unmengen an Plastikmüll produzieren, solltest Du Dir überlegen die kompostierbare Bambusalternative zu verwenden. Die gibt es übrigens mittlerweile auch in fast allen gut sortierten Drogeriemärkten.

Du siehst also, eine Umstellung ist möglich, aber selten passiert sie von heute auf morgen. Oft dauert es bis zu zwei Jahre, um völlig ohne Abfall leben zu können. Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Zero Waste Journey ist für jeden anders und Du kannst Dich in aller Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen.

Triff Dich mit lokalen Gruppen, die sich auch dem Zero Waste Movement verschrieben haben und lass Dich von ihren Erfahrungen inspirieren.

Tausche Dich aus mit Menschen, die das gleiche Ziel verfolgen wie Du  unseren Planeten zu schützen und Stück für Stück zu retten.

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Mit Koffein im Blut schreibt es sich doch gleich viel besser.  

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